Archiv des Autors: Oliver Schmid

Reiseland: Ukraine

Durch die Fußball- Europameisterschaft 2012 rückt die Ukraine vermehrt in das Bewusstsein der Europäer. Das Land hat neben seiner Hauptstadt Kiew nämlich noch viele weitere Sehenswürdigkeiten zu bieten und ist auch nach dem Ende der EM sicherlich eine Reise wert.

Kiew bietet Touristen Geschichte und Modernes

In der Hauptstadt der Ukraine leben drei Millionen Menschen. Sie lieben die alten Klöster ihrer Stadt ebenso wie die Einkaufsstraßen, die hier entstanden sind. Historische Bauten harmonieren mit modernen Gebäuden und nicht nur der Einkaufsbummel in Kiew ist etwas ganz Besonderes. Die Parks der Stadt bieten herrliche Plätze für kleine und große Pausen und in die Sophienkathedrale sollten nicht nur Gläubige einen Blick werfen, denn sie gehört seit 1990 zum Weltkulturerbe der UNESCO. Das Haus der Chimären ist ebenfalls sehenswert, denn seine Fassade wurde mit Fabelwesen und Tieren verziert. Wirtschaftlich gesehen ist Kiew das Zentrum der Ukraine und trotzdem konnte sich die Stadt ihr grünes Aussehen bewahren. Weiterlesen →

Ukrainischer Schuhmacher aus Saporischschja bastelte einen 5-m-großen Fußballschuh

Fußballfans in ganz Europa freuten sich auf den Beginn der EM 2012 in Polen und der Ukraine. Insbesondere in den beiden Gastgeberländern bereiteten sich die Einwohner auf die ausländischen Fans vor. Eine besondere Idee hatte dabei ein Schuhmacher aus der ukrainischen Stadt Saporischschja. Der leidenschaftliche Fußballfan bastelte einen riesigen 5 Meter langen Fußballschuh.

Drei Monate lang hatte Jurij Alexandrow an dem 2 Tonnen schweren Schuh gewerkelt und nun hofft er auf einen Eintrag im Guinnessbuch der Rekorde in der Kategorie „Der größte Fußballschuh in der Welt“. Aktuell steht an diese Stelle nämlich ein polnischer Fußballschuh mit einer Größe von 3,45 Metern und dieser diente dem ukrainischen Schuhmacher auch als Vorlage für seinen eigenen Fußballschuh. Ab dem kommenden Jahr soll der Schuh des ukrainischen Schuhmachers vor dem Stadion der Stadt Saporischschja ausgestellt werden. Die Stadt hofft damit, das Interesse der ausländischen Fans nachhaltig auch auf diesen ungewöhnlichen Schuh zu lenken. Zuvor hofft Jurij Alexandrow jedoch, dass sein Fußballschuh der ukrainischen Mannschaft Glück bringt und diese zum Europameistertitel führt. Weiterlesen →

Sehenswertes in der Ukraine

Die Ukraine ist flächenmäßig eines der größten Länder Europas und hat zudem für jede Art von Urlaub einiges zu bieten. So gibt es beispielsweise überaus interessante Städte, wie Kiew, Lwow oder Odessa, und zusätzlich bietet aber auch die Region um die Halbinsel Krim am Schwarzen Meer, ein mildes Klima, schöne Strände sowie viele Mineralquellen, die einen Urlaub hier zu einem Erlebnis werden lassen.

Viele Kulturdenkmäler in der Ukraine

Wer in die Ukraine reist, sollte in jedem Fall die Hauptstadt Kiew besuchen. Die Hauptstadt der Ukraine liegt verträumt an den Ufern des Dnjeprs. Zu den weltweit bekannten Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt gehört das Kiewer Höhlenkloster. Es handelt sich hierbei um einen von hohen Mauern umgebenen Komplex mit zahlreichen Kirchen, Klöstern und Museen, welcher bereits seit 1990 zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Aufgrund der vielen Parks wird Kiew auch „die grüne Stadt“ genannt. Das Zentrum der westlichen Ukraine bildet Lwow, das ehemalige Lemberg. Die Stadt Kiew besitzt zudem eine Vielzahl von historischen Baudenkmälern, wie die Armenische Apostolische Orthodoxe Kirche und das gesamte historische Zentrum der Stadt steht ebenfalls unter dem Schutz der UNESCO. Dies ist vor allem auch der Tatsache zu verdanken, dass die Stadt vor größeren Zerstörungen während des Zweiten Weltkriegs verschont blieb. In Lwow hingegen verschmelzen die architektonischen Traditionen Osteuropas, Deutschlands und Italiens, was die Stadt nicht nur für Liebhaber von Kulturdenkmälern zu einem besonderen Erlebnis macht. Weiterlesen →

Russisch -ukrainischer Gasstreit

Der Streit zwischen der Ukraine und Russland um die Gaspreise wird als Vorbote für kommende Konflikte bei Energieträgern in Deutschland gewertet. Darin zumindest sind sich die meisten Ploitiker und Experten einig. Doch wenn es darum geht, den Grund des Streits genauer zu erläutern, unterscheiden sich die Meinungen sehr. Der russische Energiekonzern Gasprom behauptet, dass rein wirtschaftliche Gründe für sein Forderungen verantwortlich seien, doch der vierfach erhöhte Preis, den der Konzern von der Ukraine verlangt, lässt auch politische Interpretationen zu. Weiterlesen →

Geschichte der Ukraine

Kurganer, Skythen, Sarmaten, Alanen und Kimmerier bevölkerten in den letzten Jahrhunderten vor Christus die Steppen der heutigen Ukraine. Später gründeten Griechen auf der Krimhalbinsel, an der Schwarzmeerküste und am Asowchen Meer zahlreiche Kolonien, die später zum Bosphoranischen Reich führten.

Die Goten herrschten im dritten und vierten Jahrhundert vor Christus über die Region um den Dnjepr und Djnestr sowie die Krim. Reste der Gotenstämme hielten sich noch mehrere Hundert Jahre nach Christi Geburt auf der Halbinsel Krim auf, bis sie schließlich von den Awaren, Magyaren und Hunnen, den asiatischen Nomadenvölkern, flüchteten. Weiterlesen →

Warum die EU den Wirtschaftsvertrag mit der Ukraine nicht unterzeichnet

Wirtschaftsabkommen sind in der Regel dazu da, dass sie unterzeichnet und mit Leben gefüllt werden. Dies ist ähnlich wie bei der Eröffnung eines Tagesgeldkontos, das auch nicht ohne Unterschrift gültig ist. Die EU und ihre Mitgliedsstaaten sehen das ebenso, doch beim Wirtschaftsabkommen zwischen der EU und der Ukraine kam es bisher nicht zur Unterschrift. Dies ist ein Konflikt, der sich auch auf die Fußballeuropameisterschaft in der Ukraine auswirken kann.

Die Ursache für die Verweigerung der Unterschrift

Der Ukraine werden Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen, insbesondere die Inhaftierung und Behandlung von Julia Timoschenko, der ehemaligen Ministerpräsidentin der Ukraine. Frau Timoschenko verbüßt derzeit eine Haftstrafe von sieben Jahren, zu der sie wegen Machtmissbrauch verurteilt wurde. Es war ein politisch motivierter Schauprozess, der der Opposition ihre Grenzen demonstrieren sollte. Weiterlesen →

Wann erfolgt der EU-Beitritt der Ukraine?

Ein viel diskutiertes Thema im Europaparlament ist die Beitrittsanfrage der Ukraine. Noch immer ist hier kein Ergebnis zustande gekommen, sodass aktuell abzuwarten bleibt, ob und wann die Ukraine überhaupt der Europäischen Union beitreten darf.

Die Gründe, die dazu geführt haben, dass das osteuropäische Land bislang kein Mitgliedsstaat der EU geworden ist, liegen vor allem darin, dass die dortige Staatsführung immer autoritärere Formen annimmt und dass aus diesem Grund die Beitrittsvoraussetzungen hinsichtlich von Freiheit und Demokratie nur begrenzt erfüllt werden können. Weiterlesen →

Nachbarländer der Ukraine

Die Ukraine ist ein osteuropäischer Staat, der im Nordosten an Russland, im Norden an Weißrussland, im Westen an Polen, Ungarn und die Slowakei und im Südwesten an Rumänien und Moldawien grenzt. Neben den sieben Nachbarländern hat die Ukraine Grenzen an das Schwarze und das Asowsche Meer. Seit 1991 ist die Ukraine unabhängig, Hauptstadt ist Kiew. Noch ist der Staat nicht Mitglied der EU, allerdings wird eine Mitgliedschaft angestrebt.

Um die Ukraine näher zu erkunden, wird ein Kurzurlaub meist nicht ausreichen. Die Flugzeit beträgt zwar nonstop nur rund drei Stunden, beispielsweise von Frankfurt nach Kiew, allerdings ist das Land so weitläufig, dass man hier weitaus mehr Zeit als einen kurzen Urlaub verbringen sollte. Weiterlesen →

Stadtrundfahrten in Odessa

Odessa ist eine kreisfreie Stadt in der Ukraine und liegt am Schwarzen Meer. Gut eine Million Einwohner leben in der wichtigen Hafenstadt und der Schiffsbau ist neben dem Fischfang und dem Tourismus eine der wichtigsten Einnahmequellen der Stadt. Die Wine & Winemaking Messe und die InterAgroBusiness für Landwirtschaft finden hier regelmäßig statt und neben dem Wahrzeichen der Stadt, der 192-stufigen Potemkinschen Treppe gibt es noch viele weitere Sehenswürdigkeiten, die einen Besuch wert sind. Weiterlesen →

Die Währung der Ukraine

Der Griwna ist inzwischen dank der Bindung an den Dollar vergleichsweise stabil. Daher steigt auch der Kurs gegenüber dem Euro wieder an. Dieser Entwicklung ging aber eine lange Talfahrt voraus. Erst seit einigen Jahren entwickelt sich der Kurs so, dass auch die aktuellen Prognosen einen Aufstieg anzeigen. Entsprechend schwierig sind Geschäftsbeziehungen zu diesem Land. Das niedrige Durchschnittseinkommen und das vergleichsweise hohe Preisniveau begünstigen Korruption und schlechte Zahlungsmoral. Die wirtschaftliche Gesamtsituation des Landes ist nach europäischen Maßstäben schlecht. Verglichen mit der wirtschaftlichen Lage der Ukraine ist Schuldenkrise im Euroraum ein vergleichbar überschaubares Problem. Weiterlesen →