Archiv des Autors: Oliver Schmid

Reiseland: Ukraine

Durch die Fußball- Europameisterschaft 2012 rückt die Ukraine vermehrt in das Bewusstsein der Europäer. Das Land hat neben seiner Hauptstadt Kiew nämlich noch viele weitere Sehenswürdigkeiten zu bieten und ist auch nach dem Ende der EM sicherlich eine Reise wert.

Kiew bietet Touristen Geschichte und Modernes

In der Hauptstadt der Ukraine leben drei Millionen Menschen. Sie lieben die alten Klöster ihrer Stadt ebenso wie die Einkaufsstraßen, die hier entstanden sind. Historische Bauten harmonieren mit modernen Gebäuden und nicht nur der Einkaufsbummel in Kiew ist etwas ganz Besonderes. Die Parks der Stadt bieten herrliche Plätze für kleine und große Pausen und in die Sophienkathedrale sollten nicht nur Gläubige einen Blick werfen, denn sie gehört seit 1990 zum Weltkulturerbe der UNESCO. Das Haus der Chimären ist ebenfalls sehenswert, denn seine Fassade wurde mit Fabelwesen und Tieren verziert. Wirtschaftlich gesehen ist Kiew das Zentrum der Ukraine und trotzdem konnte sich die Stadt ihr grünes Aussehen bewahren.

Die Halbinsel Krim

Badeurlauber kennen die Halbinsel Krim bereits, denn sie gehört zu den beliebtesten Feriengebieten am Schwarzen Meer. Die zahlreichen Mineralquellen und das ausgesprochen milde Klima locken schon seit einigen Jahren immer mehr Gäste in die Region um Jalta, denn hier gibt es viele Kur- und Badeorte. Jalta selbst bietet eine herrliche Hafenpromenade und auch die Parkanlagen der Stadt sind sehenswert. Urlaub in der Ukraine lässt aber auch Raum für Kulturelles, denn hier gibt es viele Zarenpaläste und Schlösser, die besichtigt werden können und auch der Wein der Region ist unter Genießern bekannt.

Rundreisen sind in

Viele Urlauber wollen ihre freien Tage nicht mehr an einem einzigen Ort verbringen und die Ukraine bietet sich als Ziel einer Rundreise förmlich am. Das riesige Land hat so viel zu bieten und zusammen mit einem Reiseberater lässt sich eine unvergessliche Reise zusammenstellen. Online gibt es ebenfalls viele Vorschläge und ein Trip in die Ukraine bietet Paaren, Familien und auch Singles garantiert passende Unterkünfte für jeden Bedarf.

Ukrainischer Schuhmacher aus Saporischschja bastelte einen 5-m-großen Fußballschuh

Fußballfans in ganz Europa freuten sich auf den Beginn der EM 2012 in Polen und der Ukraine. Insbesondere in den beiden Gastgeberländern bereiteten sich die Einwohner auf die ausländischen Fans vor. Eine besondere Idee hatte dabei ein Schuhmacher aus der ukrainischen Stadt Saporischschja. Der leidenschaftliche Fußballfan bastelte einen riesigen 5 Meter langen Fußballschuh.

Drei Monate lang hatte Jurij Alexandrow an dem 2 Tonnen schweren Schuh gewerkelt und nun hofft er auf einen Eintrag im Guinnessbuch der Rekorde in der Kategorie „Der größte Fußballschuh in der Welt“. Aktuell steht an diese Stelle nämlich ein polnischer Fußballschuh mit einer Größe von 3,45 Metern und dieser diente dem ukrainischen Schuhmacher auch als Vorlage für seinen eigenen Fußballschuh. Ab dem kommenden Jahr soll der Schuh des ukrainischen Schuhmachers vor dem Stadion der Stadt Saporischschja ausgestellt werden. Die Stadt hofft damit, das Interesse der ausländischen Fans nachhaltig auch auf diesen ungewöhnlichen Schuh zu lenken. Zuvor hofft Jurij Alexandrow jedoch, dass sein Fußballschuh der ukrainischen Mannschaft Glück bringt und diese zum Europameistertitel führt.

Es geht auch eine Nummer kleiner

Doch es muss ja nicht gleich ein Schuh mit fünf Metern Länge sein. Wer es eine Nummer kleiner mag, für den bietet das Internet die besten Möglichkeiten, um den gewünschten und ebenfalls außergewöhnlichen Schuh zu finden. Egal ob Sportschuhe, Sneaker, Stiefel oder High Heels – die Auswahl an Modellen ist hier schier unbegrenzt. Dabei können Kunden zudem zwischen allen führenden Schuhmarken wählen und durch die passenden Schuhgutscheine schont der Schuhkauf auch noch den Geldbeutel.

Den Wunschschuh einfach finden

In vielen Online-Schuhportalen wird jedoch bereits die Auswahl des Schuhs zu einem echten Vergnügen. Wahlweise kann hier nach den gewünschten Marken, Schuharten, Größen, Farben oder auch nach dem Preis gesucht werden und in vielen der Shops werden ausschließlich Schuhe angeboten, die auch mit einem Gutschein kombiniert werden können. Während des Bestellprozesses wird einfach der betreffende Gutscheincode eingegeben und schon wird der entsprechende Betrag vom Gesamtpreis abgezogen.

Mit diesen Gutscheinen lassen sich beispielsweise einfach und mit nur wenigen Klicks 5 Euro für den Einkauf bei Zalando einsparen. Einfach bequem per Kreditkarte oder PayPal bezahlen und wenn der Schuh nicht gefällt kann, dieser kostenlos innerhalb von 100 Tagen wieder zurückgesendet werden. Esprit bietet sogar bis zu 30 Prozent Ermäßigung bei einer Online-Bestellung. Dabei überzeugt der Shop durch exklusive Schuhe, faire Preise und sehr günstige Versandkosten. Selbstverständlich ist es auch bei Esprit möglich, die bestellten Schuhe bei Nichtgefallen wieder kostenfrei zurückzusenden. Wer zwischen Montag und Freitag bis 14:00 Uhr bestellt, erhält die Schuhe bereits am nächsten Tag mit DHL zugestellt. Dazu gibt es noch eine Vielzahl weiterer Shops, bei denen hohe Ermäßigungen gewährt werden. So bietet beispielsweise Goertz bis zu sagenhaften 40 Prozent bei einem Einkauf an. Neben Schuhen können die Gutscheine auch für einen Einkauf für Halstücher oder Handtaschen verwendet werden. Dazu gibt es Gutscheine von Deichmann, Otto, Baur und einer Vielzahl weiterer Online-Shops. Nie war Sparen einfacher beim Schuhkauf, was eigentlich auch schon einen Guinessbuch-Eintrag wert wäre.

Sehenswertes in der Ukraine

Die Ukraine ist flächenmäßig eines der größten Länder Europas und hat zudem für jede Art von Urlaub einiges zu bieten. So gibt es beispielsweise überaus interessante Städte, wie Kiew, Lwow oder Odessa, und zusätzlich bietet aber auch die Region um die Halbinsel Krim am Schwarzen Meer, ein mildes Klima, schöne Strände sowie viele Mineralquellen, die einen Urlaub hier zu einem Erlebnis werden lassen.

Viele Kulturdenkmäler in der Ukraine

Wer in die Ukraine reist, sollte in jedem Fall die Hauptstadt Kiew besuchen. Die Hauptstadt der Ukraine liegt verträumt an den Ufern des Dnjeprs. Zu den weltweit bekannten Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt gehört das Kiewer Höhlenkloster. Es handelt sich hierbei um einen von hohen Mauern umgebenen Komplex mit zahlreichen Kirchen, Klöstern und Museen, welcher bereits seit 1990 zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Aufgrund der vielen Parks wird Kiew auch „die grüne Stadt“ genannt. Das Zentrum der westlichen Ukraine bildet Lwow, das ehemalige Lemberg. Die Stadt Kiew besitzt zudem eine Vielzahl von historischen Baudenkmälern, wie die Armenische Apostolische Orthodoxe Kirche und das gesamte historische Zentrum der Stadt steht ebenfalls unter dem Schutz der UNESCO. Dies ist vor allem auch der Tatsache zu verdanken, dass die Stadt vor größeren Zerstörungen während des Zweiten Weltkriegs verschont blieb. In Lwow hingegen verschmelzen die architektonischen Traditionen Osteuropas, Deutschlands und Italiens, was die Stadt nicht nur für Liebhaber von Kulturdenkmälern zu einem besonderen Erlebnis macht.

Ein Besuch auf der Insel Krim gehört für jede Reise in die Ukraine zum Pflichtprogramm. Die Insel Krim bietet neben traumhaften Stränden und einer wunderschönen Landschaft auch eine Vielzahl historischer Bauwerke. Bestes Beispiel hierfür ist der Liwadija Palast, welcher für die letzte russische Zarenfamilie erbaut wurde. In dem „weißen Palast“ wurden unterschiedliche Baustile integriert. So entspricht beispielsweise das Hauptgebäude dem Renaissance-Stil, während die Innenhöfe teilweise in italienischem Barock oder im maurischen Stil erbaut sind. Im Jahre 1945 fand hier die legendäre Konferenz von Jalta statt, bei der über die Zukunft Europas entschieden wurde. Die Konferenzräume können auch heute noch in ihrem originalen Zustand besichtigt werden.

Bei einem Urlaub in der Ukraine müssen jedoch trotzdem immer auch Abstriche gemacht werden. Die Ukraine ist ein armes Land, sodass dies auch den Touristen nicht verborgen bleiben wird. Nichtsdestotrotz lohnt der Urlaub in der Ukraine aber trotzdem, denn kaum ein Land hat so viele interessante Sehenswürdigkeiten und kulturelle Highlights zu bieten. Und zudem sind auch die Menschen des Landes überaus zuvorkommend und der eine oder andere hat in der Ukraine schon Urlaub mit Familienanschluss machen können.

Die Unterkünfte sind eher zweckmäßig eingerichtet, kosten jedoch auch entsprechend wenig. Viele Familien vermieten darüber hinaus Gästezimmer, sodass der Reisende hier zum einen preiswert wohnen, zum anderen aber auch hautnah mit den Menschen in Kontakt kommen kann, was den Ukraine-Urlaub vermutlich noch mal um ein Weiteres interessanter machen wird.

Russisch -ukrainischer Gasstreit

Der Streit zwischen der Ukraine und Russland um die Gaspreise wird als Vorbote für kommende Konflikte bei Energieträgern in Deutschland gewertet. Darin zumindest sind sich die meisten Ploitiker und Experten einig. Doch wenn es darum geht, den Grund des Streits genauer zu erläutern, unterscheiden sich die Meinungen sehr. Der russische Energiekonzern Gasprom behauptet, dass rein wirtschaftliche Gründe für sein Forderungen verantwortlich seien, doch der vierfach erhöhte Preis, den der Konzern von der Ukraine verlangt, lässt auch politische Interpretationen zu.

Lieferausfall, Preissteigerung und Vertragsdetails

Beim russisch-ukrainischen Gasstreit geht es nicht nur um wirtschaftliche Macht und politische Machtverhältnisse zwischen dem mächtigen Russland und dem unsicheren Transitland Ukraine, sondern auch Deutschland spielt in diesem Streit eine große Rolle. 2009 kam es zu großen Lieferausfällen und Engpässen und das nicht, weil kein Gas vorhanden war, sondern aus rein politischen Gründen. Russland kann den Gashahn jederzeit wieder zudrehen, so befürchtet man in Deutschland und diese Abhängigkeit könnte fatale Folgen haben. Preissteigerungen, die allein auf dem Willen eines Energiekonzerns beruhen, wären für die Wirtschaft Gift und sogar von Erpressungsversuchen ist die Rede. Der nächste Winter kommt bestimmt und man könnte Entscheidungen mit der Hand am Gashahn erzwingen wollen. Dieses Szenario halten allerdings die meisten Politiker und Experten für ziemlich unwahrscheinlich. Während man hierzulande aber will, dass die Pipelines für alle Gaslieferanten nutzbar sind, besteht der russische Gaskonzern Gasprom auf langfristige Verträge, die an den Ölpreis gekoppelt werden sollen. Ein Wettbewerb auf dem Anbietermarkt, wie er von Deutschland angestrebt wird, kann sich mit langfristigen Verträgen und festgeschriebenen Preisen allerdings nicht einstellen und die Nord-Stream-Pipeline gehört immerhin zu 51 Prozent dem Energiekonzern Gasprom, der im Interesse der russischen Regierung handelt. Der Streit ist also noch lange nicht komplett beigelegt und man ist noch immer auf der Suche nach einer praktikablen Lösung. So mancher Gasnutzer denkt nun vermehrt über Strom als Alternative nach und günstige Stromanbieter lassen sich tatsächlich auch online finden.

Geschichte der Ukraine

Kurganer, Skythen, Sarmaten, Alanen und Kimmerier bevölkerten in den letzten Jahrhunderten vor Christus die Steppen der heutigen Ukraine. Später gründeten Griechen auf der Krimhalbinsel, an der Schwarzmeerküste und am Asowchen Meer zahlreiche Kolonien, die später zum Bosphoranischen Reich führten.

Die Goten herrschten im dritten und vierten Jahrhundert vor Christus über die Region um den Dnjepr und Djnestr sowie die Krim. Reste der Gotenstämme hielten sich noch mehrere Hundert Jahre nach Christi Geburt auf der Halbinsel Krim auf, bis sie schließlich von den Awaren, Magyaren und Hunnen, den asiatischen Nomadenvölkern, flüchteten.

Unter dem Einfluss skandinavischer Waräger errichteten Slawen im 9. Jahrhundert ein Reich mit Kiew als Zentrum. Dieses Land wird heute gleichermaßen von Weißrussland, Russland und der Ukraine als Vorläufer des heutigen Staates gesehen. Ab dem 13. Jahrhundert, als nomadisierende Asiaten die Herrschaft über das Gebiet an sich rissen, trennte sich die ukrainische Geschichte endgültig von der russischen, die ihr Zentrum weiter nördlich, in einer Stadt namens Moskau, einrichtete.

Der Staat wurde immer wieder aufgeteilt

Die Ukrainer hatten es in ihrer Geschichte nicht leicht. Im 14. Jahrhundert wurde das Land aufgeteilt. Der Norden kam nach Litauen, der Westen nach Polen und den Süden verleibten sich die Türken ein. Ein 1648 gegründeter ukrainischer Kosakenstaat wurde dann innerhalb kürzester Zeit von Russland abhängig.

1796 wurde erneut ein wenig mit dem Land gewürfelt. Der Westen kam als Galizien nach Österreich, der Rest des Landes rief 1917 die Unabhängigkeit aus, die dann allerdings letztendlich nur zwei Jahre andauerte. Danach wurde das Land eine sowjetische Republik. Nach einem Krieg 1921 musste die Ukraine dann endgültig auf Galizien verzichten, das zwischenzeitlich, nach dem auch von Österreich verlorenen Ersten Weltkrieg, zu Polen gehörte. Im Zuge der stalinistischen Kollektivierungen wurde eine Hungersnot regelrecht verordnet, die am Ende mehr als sechs Millionen Todesopfer forderte. Dies war auch der Grund, warum die deutschen Soldaten im Zweiten Weltkrieg von der Ukraine zunächst einmal unterstützt wurden.

Die Russen hingegen zeigten sich hin und wieder von ihrer diplomatischen Seite und so schenkte Chruschtschow dem Land im Jahr 1954 die Krim. Traurige Berühmtheit erlangte das Land später dann aber durch einen Reaktorunfall in Tschernobyl im Jahre 1986. Bei dieser Katastrophe wurde eine unglaubliche Menge radioaktiver Stoffe freigesetzt, die sich in der Folge mit Hilfe des Windes über ganz Europa verteilte.

Im Zuge der Perestroika erklärte sich die Ukraine 1991 erneut als Unabhängig, ein Zustand, der inzwischen seit mehr als zwanzig Jahren Gültigkeit hat. Seither machen die Demokratieversuche und -bewegungen dem Land schwer zu schaffen. Immer wieder kommt es zu Protesten wegen Wahlfälschungen, Gerichte werden angerufen und ordneten mehrfach Wiederholungen von Stichwahlen an. Zwischenzeitlich gibt es, seit Antritt der Regierung Janukowytsch im politischen Tagesgeschäft in der Hauptsache Machtkämpfe zwischen Regierung und dem amtierenden Präsidenten.

Warum die EU den Wirtschaftsvertrag mit der Ukraine nicht unterzeichnet

Wirtschaftsabkommen sind in der Regel dazu da, dass sie unterzeichnet und mit Leben gefüllt werden. Dies ist ähnlich wie bei der Eröffnung eines Tagesgeldkontos, das auch nicht ohne Unterschrift gültig ist. Die EU und ihre Mitgliedsstaaten sehen das ebenso, doch beim Wirtschaftsabkommen zwischen der EU und der Ukraine kam es bisher nicht zur Unterschrift. Dies ist ein Konflikt, der sich auch auf die Fußballeuropameisterschaft in der Ukraine auswirken kann.

Die Ursache für die Verweigerung der Unterschrift

Der Ukraine werden Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen, insbesondere die Inhaftierung und Behandlung von Julia Timoschenko, der ehemaligen Ministerpräsidentin der Ukraine. Frau Timoschenko verbüßt derzeit eine Haftstrafe von sieben Jahren, zu der sie wegen Machtmissbrauch verurteilt wurde. Es war ein politisch motivierter Schauprozess, der der Opposition ihre Grenzen demonstrieren sollte.

Derzeit ist die Ukraine in der EU alles andere als willkommen. Der Fall Timoschenko könnte das Wirtschaftsabkommen verhindern – in Gefahr ist es bereits. Die EU fordert die Regierung der Ukraine auf, dass sie das Problem schnellstens lösen soll, da sonst nicht nur das Wirtschaftsabkommen, sondern auch die politische Zusammenarbeit gefährdet sei.

Auch die deutsche Opposition reagiert

Sigmar Gabriel, der SPD-Vorsitzende, sieht das Assoziierungsabkommen zwischen der EU und der Ukraine in Gefahr. Er begründet dies mit den Menschenrechtsverletzungen, die in der Ukraine begangen werden. Menschen werden in Haft genommen und misshandelt, weil sie eine andere politische Meinung vertreten. Das sind Umstände, unter denen auch das Wirtschaftsabkommen mit der EU nicht ratifiziert werden kann.

Angesichts der Fußball-Europameisterschaft fordert der SPD-Vorsitzende die Politiker dazu auf, die Spiele zu boykottieren. Viele Politiker haben bereits ihre Teilnahme an den Spielen abgesagt. Die ukrainischen Politiker hingegen wollen keine Einmischung in ihre Entscheidungen und bezeichnen den Boykott als neue Form des Kalten Krieges.

Wann erfolgt der EU-Beitritt der Ukraine?

Ein viel diskutiertes Thema im Europaparlament ist die Beitrittsanfrage der Ukraine. Noch immer ist hier kein Ergebnis zustande gekommen, sodass aktuell abzuwarten bleibt, ob und wann die Ukraine überhaupt der Europäischen Union beitreten darf.

Die Gründe, die dazu geführt haben, dass das osteuropäische Land bislang kein Mitgliedsstaat der EU geworden ist, liegen vor allem darin, dass die dortige Staatsführung immer autoritärere Formen annimmt und dass aus diesem Grund die Beitrittsvoraussetzungen hinsichtlich von Freiheit und Demokratie nur begrenzt erfüllt werden können.

Die gesamte EU ist daher mittlerweile äußerst gespalten und die Zweifel an einer Rechtsstaatlichkeit der Ukraine werden immer größer.

Deutschland und Frankreich bremsen den EU-Beitritt der Ukraine erheblich

Die Assoziierung der Ukraine stößt besonders bei den Ländern Deutschland und Frankreich auf große Ablehnung. Schon alleine die Frage nach einer europäischen Identität will die Bundesregierung nicht eindeutig bejahen und keinesfalls auch in die Präambel bez. der Beitrittsverhandlungen aufgenommen sehen. Gleiches gilt für das Nachbarland Frankreich. Auch hier wird der Beitritt der Ukraine auf das Schärfste verhindert. Einzig die Länder Polen, Slowakei, Rumänien und auch Ungarn äußern sich positiv zu einem EU-Beitritt der Ukraine.

Für Touristen aus aller Welt ist die Ukraine jedoch noch immer ein sehr beliebtes Reiseziel, sodass nicht selten lange auf eine derartige Reise gespart wird. Vor Ort stellt sich in der Regel nicht die Frage nach dem EU-Beitritt, was einen unbeschwerten Urlaubsaufenthalt daher durchaus möglich werden lässt. Grundsätzlich sollte man etwas Zeit investieren, d. h., eine längere Reisedauer einplanen, damit alle Sehenswürdigkeiten des osteuropäischen Landes auch besichtigt werden können. Wer auf eine Reise in die Ukraine sparen will, der sollte die richtige Geldanlageform wählen, damit das angesparte Geld mittels Zinsen schnell wächst und darüber hinaus aber immer auch gleich abrufbar ist. Ein Vergleich der Anbieter ist im Vorfeld angeraten und auch die Testergebnisse beispielsweise die Konditionen für Barclays Tagesgeld im Test, können hilfreich sein, das zu sparende Geld für die Reise in die Ukraine gut anzulegen.

Nachbarländer der Ukraine

Die Ukraine ist ein osteuropäischer Staat, der im Nordosten an Russland, im Norden an Weißrussland, im Westen an Polen, Ungarn und die Slowakei und im Südwesten an Rumänien und Moldawien grenzt. Neben den sieben Nachbarländern hat die Ukraine Grenzen an das Schwarze und das Asowsche Meer. Seit 1991 ist die Ukraine unabhängig, Hauptstadt ist Kiew. Noch ist der Staat nicht Mitglied der EU, allerdings wird eine Mitgliedschaft angestrebt.

Um die Ukraine näher zu erkunden, wird ein Kurzurlaub meist nicht ausreichen. Die Flugzeit beträgt zwar nonstop nur rund drei Stunden, beispielsweise von Frankfurt nach Kiew, allerdings ist das Land so weitläufig, dass man hier weitaus mehr Zeit als einen kurzen Urlaub verbringen sollte.

Kurzreisen in die Nachbarländer Polen, Rumänien und Ungarn

Für einen Kurzurlaub sind diese Nachbarländer der Ukraine bestens geeignet. Kann man diese doch sogar mit dem Auto erreichen. Wer ein kleines Budget und wenig Zeit hat, sollte sich allerdings auf ein Land beschränken, das in kurzer Zeit zu erreichen ist. So artet der Kurzurlaub nicht in Stress aus und der Erholungswert ist größer. Nicht alle Nachbarländer der Ukraine kommen hierfür infrage.

Als Nachbarland der Ukraine, aber auch direkter Nachbar zu Deutschland ist Polen wunderbar für einen Wellnessurlaub geeignet. Das liegt an Polens schöner Ostseeküste, die sich für einen Kurzurlaub am Strand geradezu anbietet. In den traditionellen Seebädern kann man Quartier nehmen und sich für einige Tage einen idyllischen Rückzugsort vom Alltag schaffen. Auch Budapest eignet sich wunderbar für eine Kurzreise. Auch hier gibt es günstige Wellnessangebote, so dass auch Ungarn als Nachbarland der Ukraine für einen kurzen Erholungsurlaub infrage kommt.

Stadtrundfahrten in Odessa

Odessa ist eine kreisfreie Stadt in der Ukraine und liegt am Schwarzen Meer. Gut eine Million Einwohner leben in der wichtigen Hafenstadt und der Schiffsbau ist neben dem Fischfang und dem Tourismus eine der wichtigsten Einnahmequellen der Stadt. Die Wine & Winemaking Messe und die InterAgroBusiness für Landwirtschaft finden hier regelmäßig statt und neben dem Wahrzeichen der Stadt, der 192-stufigen Potemkinschen Treppe gibt es noch viele weitere Sehenswürdigkeiten, die einen Besuch wert sind.

Das Rathaus der Stadt wurde 1873 umgebaut und seitdem erstrahlt das mit Säulen verzierte Gebäude neu und jede volle Stunde ist hier die Melodie Odessa meine Stadt zu hören, die von der verzierten Uhr über dem Eingang erschallt. Der Schah Palast steht seit 1852 in Odessa und wurde für einen reichen Grundbesitzer erbaut. An das Erscheinungsbild mittelalterlicher Burgen angepasst, gibt es Türme mit Zinnen und einen großzügigen Innenhof. 1909 überließ man den Bau Mohammad Ali, einem Schah aus Persien und seit einigen Jahren gehört der Schah Palast einer Bank. Im archäologischen Museum von Odessa lässt sich die Geschichte des nördlichen Schwarzmeerraums verfolgen und es werden auch Exponate aus dem antiken Griechenland oder dem Alten Ägypten gezeigt.

Kirchen, Klöster, Paläste & Opernhäuser

Alle Stadtrundfahrten führen natürlich auch zu dem bekannten Opernhaus der Stadt und der Philharmonie, deren Gebäude absichtlich mit einer schlechten Akustik versehen werden sollte. Heute weiß man, dass der Architekt im 19. Jahrhundert sein Ziel nicht erreicht hat, denn hier finden noch immer regelmäßig gut besuchte Aufführungen statt. Die Verklärungskathedrale wurde 1939 auf Befehl Stalins zerstört und erst seit 1999 arbeitet man hier an der Renovierung. Mehrere Parkanlagen laden in Odessa zum Verweilen ein und nicht nur das Denkmal Der zwölfte Stuhl wurde renoviert und ist in altem Glanz zu besichtigen.

Die Währung der Ukraine

Der Griwna ist inzwischen dank der Bindung an den Dollar vergleichsweise stabil. Daher steigt auch der Kurs gegenüber dem Euro wieder an. Dieser Entwicklung ging aber eine lange Talfahrt voraus. Erst seit einigen Jahren entwickelt sich der Kurs so, dass auch die aktuellen Prognosen einen Aufstieg anzeigen. Entsprechend schwierig sind Geschäftsbeziehungen zu diesem Land. Das niedrige Durchschnittseinkommen und das vergleichsweise hohe Preisniveau begünstigen Korruption und schlechte Zahlungsmoral. Die wirtschaftliche Gesamtsituation des Landes ist nach europäischen Maßstäben schlecht. Verglichen mit der wirtschaftlichen Lage der Ukraine ist Schuldenkrise im Euroraum ein vergleichbar überschaubares Problem.

Mehrere Währungsreformen

Seit der Unabhängigkeit der Ukraine waren zwei Währungsreformen notwendig, um die Währung zu stabilisieren und die galoppierende Inflation aufzuhalten. Dies hat auch zu einer massiven Verschiebung der Besitzverhältnisse im Land geführt und dazu, dass sich ein großer Teil des Besitzes in den Händen weniger befindet. Neben der lange Zeit instabilen Währung erschwerten Steuergesetze den wirtschaftlichen Aufschwung. Die Unternehmenssteuern waren zeitweise so hoch, dass wirtschaftliches Handeln extrem erschwert wurde. Auch die Prokopfverschuldung und die Arbeitslosigkeit sind weit über dem europäischen Niveau. Tagesgeldkonten, welche man auf Tagesgeldkontovergleich.com vergleichen kann, können sich hier nur wenige leisten. Dies hat zur Folge, das der Durchschnittsbürger selbst laufenden Verpflichtungen nur unter Schwierigkeiten nachkommen kann. Es ist zum Beispiel vergleichsweise sinnlos ein Pfändungsverfahren wegen Mietrückständen einzuleiten, da weder die Aussicht auf Zahlung besteht, noch die Hoffnung solventere Mieter zu finden. Selbst die Versorgung mit Strom und Wasser ist nicht lückenlos gewährleistet. Eine Stadt wie Lviv muss die Versorgung einschränken, weil sowohl technische wie wirtschaftliche Probleme einen laufenden Betrieb erschweren.

Geringes Warenangebot

Das Angebot an Lebensmittel kommt hauptsächlich aus der lokalen Landwirtschaft oder stammt aus subventionierten Exporten aus dem EU-Raum. Lediglich die großen Brachen in der Westukraine sind interessant für ausländische Investoren. Dank niedriger Löhne und ertragreicher Flächen ist die Bewirtschaftung für ausländische Landwirtschaftsbetriebe zu einem guten Geschäft geworden. Überhaupt hat das Land sein wirtschaftliches Potenzial bisher nicht ausgeschöpft. Das Bildungsniveau in der Ukraine ist hoch, die Menschen sind fleißig, das Land ist fruchtbar und die Menschen sind geschickt und erfinderisch, wenn es um die Lösung ihrer alltäglichen Probleme geht. Wer sich von dieser Überlebenskunst ein Bild machen möchte, sollte einmal gesehen haben, wie ein ukrainischer Uhrmacher arbeitet. Es dürfte schwer sein, Menschen mit einem so hohen Geschick in Deutschland zu finden, die unter so widrigen Umständen und mit wenig Werkzeug in der Lage sind eine Uhr zu reparieren.