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Wichtige Zahlen Daten und Fakten zur Ukraine

Die Ukraine liegt in Osteuropa und grenzt im Osten und Nordosten an Russland. Im Norden liegt Weißrussland, im Westen liegen Polen, Ungarn und die Slowakei. Das Land umfasst 603.700 Quadratkilometer und dort leben 45.426.200 Einwohner (Stand vom Januar 2014). Die Ukraine wurde 988 gegründet und ist seit 1991 zuletzt souverän.

Die Geschichte des Landes

Die Ukraine war schon in der Altsteinzeit besiedelt, doch es kam häufig zu Verwüstungen, die bis ins 13. Jahrhundert reichten. Die Mongolen eroberten das Land 1241 und begründeten das Reich der Goldenen Horde und Statthalter und Fürsten regierten über die verschiedenen Regionen des Landes. 1569 wurden die ukrainischen Gebiete der Krone Polens unterstellt und die religiöse und wirtschaftliche Unterdrückung des Landes nahm zu. Vor allem die neu geschaffene griechisch-katholische Kirche stieß auf großen Widerstand und da man den ukrainischen Adel nicht als dritte Stütze des Staates anerkannte, waren Konflikte vorprogrammiert. Nach dem ersten Weltkrieg wurde das Land dann zwischen der Sowjetunion und den mitteleuropäischen Staaten aufgeteilt und nach dem zweiten Weltkrieg formierte sich eine starke nationalistische Unabhängigkeitsbewegung gegen die Sowjetherrschaft. Ab 1987 drängten Geistliche und Laien im Land für eine Rückgabe der Kirche und 1989 gründete man eine ukrainische Volksbewegung, die Souveränität und einen verbesserten Status der Sprache innerhalb der sowjetischen Konföderation verlangte. Seit 1991 ist das Land formal unabhängig und zum Oktober des gleichen Jahres wurde eine ukrainische Streitmacht gegründet.

Interessante Zahlen

Die Ländervorwahl von der Ukraine ist die 00380. Das Durchschnittsalter liegt bei 39,20 Jahren und der größte Teil der Bevölkerung ist zwischen 15 und 64 Jahre alt. Es gibt 176.440 Ärzte in der Ukraine und etwa 400.000 HIV-Infizierte leben im Land. Ca. 176.000 Strafgefangene verbüßen derzeit eine Haftstrafe in der Ukraine und damit kommen 4,20 Häftlinge auf jeden Einwohner des Landes. Das Bruttosozialprodukt (BSP) liegt bei 79.486.000.000 $ und der Elektrizitätsverbrauch beträgt um die 186.000 Millionen KWH. Dabei entfallen auf jeden Einwohner 3.990 Kilowattstunden jährlich. Knapp 10 Millionen Rinder leben in der Ukraine und jeder Einwohner fängt statistisch im Jahr 7,84 Kilogramm Fisch. Knapp zwei Millionen Schafe und über 8 Millionen Schweine stehen in den Ställen und auf den Weiden der Ukraine.

Rohstoffe des Landes

Kohle und verschiedene Metalle bilden die Grundlage der Rohstoffe in der Ukraine. Etwa fünf Prozent des weltweiten Eisenerzvorkommens liegen im Land und auch Chrom, Blei, Bauxit, Gold Speckstein und Quecksilber gibt es dort. Nickel, Titan und Uran wird ebenfalls abgebaut. Gut 70 Prozent der Industrieproduktion des Landes entfallen auf den Maschinenbau, die Schwarzmetallurgie und auch Chemie, Energie, Baumaterialien und Papier werden produziert.

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Der Routenplaner für die Ukraine: Landkarte Eckdaten und Wissenswertes

Schon in einem alten Sprichwort heißt es, „wenn einer eine Reise tut, dann kann er viel erleben“. Dies ist in der Regel auch so, jedoch sind es nicht immer nur positive Erlebnisse, die den Reisenden erwarten. Besonders die Urlauber, die es in Regionen fernab der üblichen Touristenziele zieht, müssen häufig feststellen, dass sie sich den Aufenthalt ganz anders vorgestellt haben.

Warum ein Urlaub nicht so verläuft, wie es ursprünglich gedacht war, liegt häufig an einer mangelnden Planung. Viele Menschen reisen unbedarft in ein Land, über das sie kaum Kenntnisse habe. Hier sind Ärger und Probleme vorprogrammiert.

Urlaub in der Ukraine – mit dem Routenplaner sicher ans Ziel

Keine Frage, auch die Ukraine gehört nicht zu den beliebtesten Urlaubszielen der Deutschen. Aktuell zeichnen sich hierfür vor allem die politischen Vorkommnisse im Land verantwortlich. Trotzdem lässt sich erkennen, dass es jedes Jahr mehr Menschen in dieses osteuropäische Land zieht. Beliebtestes Ziel bislang: das Schwarze Meer und die Krim.

Aufgrund der Krimkrise Anfang 2014 und der darauf folgenden Annexion wird derzeit noch vor einem Aufenthalt auf der Schwarzmeer-Insel sowie in Teilen der Ost-Ukraine gewarnt. Aus Sicht der Bundesrepublik gehört die Krim zwar weiterhin zur Ukraine, wird faktisch jetzt aber von Russland kontrolliert. Konsularischer Schutz kann hier nicht mehr gewährt werden.

Vorsichtsmaßnahmen sollten darüber hinaus jedoch auch bei Reisen in andere Landesteile getroffen werden.

Wer mit dem eigenen Fahrzeug in die Ukraine einreist, beispielsweise im Rahmen einer Rundreise, der sollte des Weiteren unbedingt einen Routenplaner nutzen. Das Auswärtige Amt weist darauf hin, dass vor allem nächtliche Fahrten auf Landstraßen vermieden werden sollten, da die vorherrschenden Straßenverhältnisse Unfallrisiken bergen. Mithilfe des Routenplaners können Reisende diese Strecken umgehen.

Mit dem Pkw durch die Ukraine

Reisende können mit einem in der Bundesrepublik Deutschland zugelassenen Pkw bis zu zwei Monaten durch die Ukraine reisen. Verlängerungen sind möglich, müssen jedoch bei den ukrainischen Behörden beantragt werden.

Die Ukraine besticht mit Schönheit und Vielfalt, sodass besonders auf Rundreisen mit dem eigenen Auto einiges über Land und Leute in Erfahrung gebracht werden kann. So gibt es in der Ukraine beispielsweise 18 Nationalparks, die auch die letzten Urwälder Europas genannt werden und zum Weltkulturerbe der UNESCO gehören. Darüber hinaus finden sich in zahlreichen ukrainischen Städten sakrale Bauten, die einen unermesslich historischen Charakter versprühen. Museen und Gemäldegalerien im gesamten Land runden die Vielzahl der Sehenswürdigkeiten ab.

Wer in die Ukraine reisen möchte, der sollte sich für die Planung der Aufenthalte unbedingt eine Landkarte Ukraine zulegen und die einzelnen Reiseabschnitte mittels Routenplaner festlegen. So lässt sich sicherstellen, dass in puncto Sicherheit alles richtig gemacht wird, zudem können alle Sehenswürdigkeiten im geplanten Zeitfenster angefahren werden.

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Beliebte Flugziele in der Ukraine

Soll es Kiew sein oder darf es doch eine Reise in das schöne Odessa werden? Die Ukraine zeigt sich zu jeder Jahreszeit von seiner schönsten Seite und lockt somit immer wieder Scharen von Urlauber und Touristen an, die sich an der unberührten Natur und den schillernden Städten ergötzen wollen. Allerdings können sich hier nicht nur Naturliebhaber und Kulturfreunde an den zahlreichen Highlights der Ukraine erfreuen. Auch die Freunde der Erholung können zwischen den Karpaten und dem Schwarzen Meer traumhafte Urlaube erleben, der herrlichen Ruhe frönen und hier so richtig die Seele baumeln lassen.

Flüge in die Ukraine

Ist das Wunschziel gefunden worden, so geht es als nächstes natürlich an die Urlaubsplanung. Neben der Suche nach dem passenden Hotel oder Ferienhaus muss selbstverständlich auch an den Flug gedacht werden. Wer sich nicht unbedingt in Reisebüros über Fluglinien und Fluggesellschaften informieren möchte, sondern sich ganz in Ruhe mit den zahlreichen Airlines und Angeboten auseinandersetzen will, der kann auch im Internet attraktive Flüge in die Ukraine buchen.

Neben dem Abflughafen und dem Zielflughafen werden hier ganz einfach die Route, die An- und Abreisedaten wie auch die Anzahl der Reisenden in das System eingespeist und schon kann ein passendes Angebot herausgefiltert werden. Ist die perfekte Airline ermittelt worden, so kann die Buchung meist direkt vorgenommen werden.

In der Regel wird der größte internationale Flughafen in der Ukraine angeflogen. Dieser ist der Borispol International Airport, der nur wenige Kilometer von Kiew entfernt liegt und neben Banken ebenso Wechselstuben, einen Duty-free-Shop und verschiedene Restaurants unterhält. Von hier aus kann die Reise dann weitergehen, in einem Land, welches nicht nur Gastfreundlichkeit großschreibt, sondern mit vielen Sehenswürdigkeiten, facettenreichen Seiten und atemberaubenden Naturspektakeln auf seine Urlauber wartet.

Die Unterschiede zwischen den einzelnen Städten und Dörfern sind häufig sehr gravierend und bieten jedem Touristen daher ein Höchstmaß an Abwechslung. Wer viel erleben möchte, der ist mit einem Besuch in der Hauptstadt Kiew sicherlich gut beraten. Darüber hinaus lohnt natürlich immer auch ein Besuch auf der Insel Krim. Hier zeigt sich die Ukraine von ihrer schönsten Seite und das verspricht in jedem Fall einen traumhaften Aufenthalt.

Die WM-Qualifikation der Ukraine

Die Ukraine ist nur sehr mäßig in die Qualifikation für die Weltmeisterschaft in Brasilien gestartet und steht bereits nach drei Spielen mächtig unter Druck. Nach drei Spieltagen liegt die Mannschaft des neuen Nationaltrainers Nikolai Pavlov mit zwei Punkten nur auf dem fünften Platz. Nach einem beachtenswerten Unentschieden in England folgte ein weiteres Remis gegen Moldawien und eine 0:1 Heimniederlage gegen das Überraschungsteam aus Montenegro. In Anbetracht der recht schwierigen Gruppe ist zu bezweifeln, ob die Mannschaft bei der WM in Brasilien mit von der Partie ist.

Schwierige Aufgabe für den neuen Coach

Nachdem der bisherige Trainer Oleh Blokhin Ende September den Trainerposten bei Dynamo Kiew übernahm, war zunächst der ehemalige Stürmerstar Andriy Shevchenko als Nachfolger im Gespräch. Nach dessen Absage wurde wenige Tage später Nikolai Pavlov mit der Aufgabe betraut, den EM-Gastgeber von 2012 zur Weltmeisterschaft nach Brasilien zu führen. Nach dem aktuellen Stand in der WM-Qualifikation wird dies ein denkbar schwieriges Unterfangen. Mit nur zwei Punkten liegt das Team bereits 8 Zähler hinter dem Tabellenführer aus Montenegro. Der Rückstand auf den Tabellenzweiten England ist mit 6 Punkten ebenfalls schon recht groß. Allerdings hat die Mannschaft aus der Ukraine ein Spiel weniger absolviert. Somit ist ein Sieg im nächsten Spiel in Polen Pflicht, wenn man nicht bereits alle Chancen verspielen will. Nur der Gruppenerste qualifiziert sich direkt für die Weltmeisterschaft. Die acht besten Gruppenzweiten haben noch die Möglichkeit sich über zwei Relegationsspiele zu qualifizieren. Nach der enttäuschenden Europameisterschaft im eigenen Land, bei der die Mannschaft bereits in der Vorrunde ausschied, wird vom Team in jedem Fall die Qualifikation erwartet.

Dabei verlief der Start in die Qualifikation für die Ukraine durchaus vielversprechend. Die Mannschaft führte im Londoner Wembleystadion bis zur 87. Minute mit 1:0, ehe den Briten durch einen Elfmeter doch noch der Ausgleich gelang. Yevhen Konoplyanka hatte die Ukraine mit einem sehenswerten Treffer in der 38. Minute in Führung gebracht. Im zweiten Spiel kamen die Ukrainer trotz bester Möglichkeiten nicht über ein 0:0 beim krassen Außenseiter aus Moldawien hinaus. Große Schwächen im Abschluss offenbarte das Team auch bei der 0:1 Heimniederlage gegen die Überraschungsmannschaft aus Montenegro. Das Gegentor fiel in der 45. Minute nach einem schweren Fehler des ukrainischen Torhüters.

Während der Urlaubsreise alle Sehenswürdigkeiten der Ukraine erkunden

Die Ukraine wird als Urlaubsziel immer beliebter bei den Deutschen, denn das Land hat einiges zu bieten. In den Städten des Landes gibt es beeindruckende Bauwerke zu bestaunen und Kiew oder Charkow sind inzwischen Städtenamen, die überall auf der Welt bekannt sind. Unvergesslich bleiben beispielsweise die Eindrücke vom Goldenen Tor, das in Kiew zu bestaunen ist, denn jahrhundertelang war dies der Haupteingang zur Stadt. Heute dient das Gebäude als Museum und lockt jedes Jahr mehr Besucher in die Stadt. Auch der Fernsehturm von Kiew ist mehr als einen Blick wert, denn mit seinen 385 Metern ist er wohl die höchste Stahlfachwerkkonstruktion auf der ganzen Welt. Schon seit 1973 werden von hier aus Radio und Fernsehen verbreitet. Lemberg kann ebenfalls mit mächtigen Bauten beeindrucken und vor allem die Stadtmauer ist sehenswert. In Odessa wartet dann die Potemkinsche Treppe, die von 1837 bis 1841 gebaut wurde. Durch einen Stummfilm aus dem Jahr 1925 wurde die Treppe weltberühmt. Auch die Museen des Landes sind echte Besuchermagnete und neben dem Staatlichen Kunstmuseum in Donzek sollten Kulturbegeisterte auch das Bogdan und Varvava Khanenko Museum in Kiew besichtigen.

Die Natur lädt zum Relaxen ein

Die Ukraine ist vor allem für die Halbinsel Krim bekannt. Hierher zieht es auch viele Deutsche im Sommerurlaub, denn das subtropische Klima am Schwarzen Meer und das Krimgebirge hinterlassen garantiert unvergessliche Erinnerungen. Der höchste Berg der Insel ist 1.545 Meter hoch und zahlreiche Schluchten lassen die Region zu etwas Besonderem werden. Die Gebirgskette schützt die Insel im Süden vor Wind, weshalb hier auch Wein und der bekannte Krimsekt angebaut und hergestellt werden. Deutsche, die bald ihren Urlaub buchen wollen, dürfen sich aber auch die Badestrände in Odessa freuen, denn sie eigenen sich hervorragend für einen Familienurlaub. Per Bus, Schiff oder Straßenbahn sind sie gut zu erreichen und die Sommer hier dauern von Mai bis hinein in den Oktober. 

Wer nun auf den Geschmack gekommen ist und noch mehr über die Ukraine mit ihren Sehenswürdigkeiten erfahren möchte, kann sich auf der nachfolgenden Seite schlau machen.

Die neuen Parlamentswahlen in der Ukraine

Am 28. Oktober 2012 finden in der Ukraine Parlamentswahlen statt. 33.755 Wahllokale sind dafür vor einigen Tagen mit Webcams ausgestattet worden und man ließ verlauten, dass eine Kooperation mit internationalen Einrichtungen durchaus erwünscht sei. Die Kameras sollen sicherstellen, dass die vorgeschriebenen Verfahren zur Stimmenauswertung eingehalten werden und voraussichtlich werden fünf Parteien zur Wahl antreten. 

225 Abgeordnete, also die Hälfte des Parlaments, werden über Parteilisten gewählt und die andere Hälfte wird über die einzelnen Wahlbezirke bestimmt. Um die 1.200 Beobachter haben sich bereits angekündigt und insgesamt erwartet man in der Ukraine etwa 5.000 Beobachter aus 14 verschiedenen Ländern. Eine neue Umfrage hat ergeben, dass die regierende Partei bei etwa 23 Prozent der Stimmen liegen dürfte, während die neue Kraft Udar unter der Führung von Vitali Klitschko voraussichtlich 17,9 Prozent der Stimmen erhalten wird.

Urlaub in der Ukraine

Die Ukraine ist die jüngste Entdeckung deutscher und internationaler Urlaubsreisender. Mit Öffnung und Wegfall der Grenzen in und um Europa sind es besonders die östlichen Staaten, die bei Urlaubern mehr und mehr die Neugier wecken. Das knapp 600.000 Quadratkilometer große Land wird geografisch umrahmt von Russland, Weißrussland, Polen, der Slowakei, Ungarn, Rumänien und Moldawien. Im Südwesten grenzt die Ukraine an das Schwarze und das Asowsche Meer. Somit können 95% des Landes Osteuropa und 5% Mittel- und Südeuropa zugerechnet werden. Sportbegeisterten ist die Ukraine durch die Boxbrüder Vitali und Wladimir Klitschko bekannt, die beide über die Jahre zu Botschaftern ihres Landes wurden.

Ukraine, Youngstar der Urlaubsziele

Zahlreiche Flüsse durchkreuzen das Land, welche teilweise bereits für Flusskreuzfahrten für den Tourismus erschlossen sind. Das beliebteste Urlaubsziel der Ukraine ist die Region rund um die Hauptstadt Kiew. Tipps zur Urlaubsreise erhalten Sie unter www.urlaubsreise-tipps.de. Hier erfahren Sie unter anderem alles über historische Sehenswürdigkeiten und stets auch über das pulsierende Kulturleben, das Touristen aus der ganzen Welt anspricht und neugierig werden lässt. Wandeln auf den Spuren der Zaren und Schlösser, wie das Schloss Schwalbennest, hoch über dem Schwarzen Meer auf dem höchsten Punkt einer Klippe, die beim nächsten Windstoß zum Sturz verurteilt scheinen. Die Schwarzmeer Küste im Südwesten des Landes, mit ihren lang gestreckten weißen Sandstränden, lädt hingegen zum Badeurlaub ein. Weiter im Westen liegt die Stadt Lemberg. Ihre mittelalterliche Innenstadt zählt zu den UNESCO-Weltkulturerben und ist unbedingt einen ausgedehnten Besuch wert. Kletterer und Wintersportler wiederum kommen in den Karpaten auf ihre Kosten. Eine bizarre und atemberaubende Natur, die streckenweise noch unberührt scheint, wartet auf ihre Entdecker. Die Region Slwaske zählt zu den ausgewiesenen Skigebieten der Ukraine. Für Natur- und Wildlife-Fans sind das Donaudelta und das Biosphärenreservat Askania Nova das perfekte Urlaubsziel. In unberührter Natur lassen sich hier neben vielen seltenen Vogelarten stets auch Zebras, Büffel, Antilopen und die Wildpferde der Ukraine, die Przewalskipferde, in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten.

Profitiert die Wirtschaft der Ukraine von der vergangenen EM 2012?

In der Ukraine wurde für die EM 2012 eine völlig neue Infrastruktur geschaffen, die natürlich auch jetzt nach der Europameisterschaft genutzt wird. Gute Verkehrsanbindungen sind in allen Industrieländern die Grundvoraussetzung für wirtschaftliches Wachstum und auch die Ukraine hat in diesem Punkt garantiert vom Fußballgroßereignis profitiert, doch bis das sichtbar wird, werden vermutlich noch einige Jahre vergehen. Da auch Wirtschaftsgroßmächte wie Deutschland nicht spürbar von einem sportlichen Großereignis profitieren konnten, musste man auch in der Ukraine die Erwartungen zurückschrauben, doch was die Entwicklung des Landes betrifft, gibt es noch einige Möglichkeiten, die ausgeschöpft werden könnten.

Ökonomische Impulse bleiben begrenzt

Wirtschaftsexperten sehen keinen Grund zur großen Freude, wenn sie die wirtschaftlichen Folgen der EM für die Ukraine abschätzen sollen. Erfahrungsgemäß lässt der wirtschaftliche Impuls, der durch ein Großereignis erzielt wurde, danach auch langsam wieder nach und auch in Deutschland konnte man nach der WM 2006 diesen Effekt beobachten. Hierzulande schrieb man etwa 0,02 Prozent des Bruttoinlandprodukts der WM zu und ähnliche Prozentzahlen konnten auch andere Länder, die sportliche Großereignisse ausrichteten, bisher vorweisen. Damit wäre auch für die Ukraine ein wirtschaftlicher Profit durch die EM nur in einem sehr kleinen Rahmen denkbar. Doch es gibt positive Effekte, die sich nur schwer messen lassen und so kann das Land durchaus in den kommenden Jahren einen großen Entwicklungssprung schaffen. Hierfür ist allerdings entscheidend, wie sich die Regierung des Landes entscheidet, denn für wirtschaftliches Wachstum müssten wichtige Veränderungen durchgesetzt werden und noch gilt das Land als zu starr, um hier entscheidende Ergebnisse in den kommenden Monaten erwarten zu können.

Industriewachstum wird erst später spürbar

Nicht nur die vier Flughäfen der Gastgeberstädte wurden für die EM modernisiert, auch die Grenzübergänge und der Schienenverkehr erhielten umfassende Investitionen. Der Tourismus wird in den kommenden Jahren sicherlich von diesen Maßnahmen profitieren, doch noch ist es zu früh, um hier Zahlen nennen zu können. Besucher, die während der Fußballspiele das erste Mal im Land waren, wurden mit vielen verschiedenen Veranstaltungen überrascht und sicherlich werden einige davon in den kommenden Jahren ihren Urlaub gern in der Ukraine verbringen. Die Regierung der Ukraine geht von einem Wachstum der Tourismuszahlen aus, die sich im Millionenbereich bewegen, doch nicht alle Experten teilen diese Meinung. Es bleibt also auch hier abzuwarten, ob die EM 2012 für die Ukraine ein echtes Sprungbrett sein kann oder ob das Land noch einige Jahre braucht, bis es bereit ist für den europäischen Standard. Auch die ansässige Industrie konnte bisher nur in kleinem Maße von der EM profitieren, doch durch die ausgebaute Infrastruktur könnte sich das in den kommenden Jahren ebenfalls noch positiv verändern. Wo Verkehrsanbindungen in ausreichende Anzahl vorhanden sind, könnten sich auch deutsche Unternehmen niederlassen, doch dazu muss auch die rechtliche Seite erst geklärt werden. Die Unabhängigkeit der Justiz muss ebenfalls gefördert werden, damit das Land sich auch wirtschaftlich dem europäischen Standard nähern kann und so Besucher und Investoren anlockt.

Das Assoziierungsabkommen muss kommen

Bereits vor der EM gab es Gespräche mit der EU. Ein Assoziierungsabkommen sollte unterzeichnet werden, doch dafür müssten europäische Standards in der Ukraine eingeführt werden. Da der Staat noch immer eine wichtige Rolle bei der Vergabe von Aufträgen spielt, sind hier große Veränderungen notwendig um eine Öffnung in Richtung EU zu erreichen. Ausländische Investoren würden sicherlich vermehrt ins Land kommen, wenn diese Problematik behoben wäre, doch zurzeit ruhen die Verhandlungen mit der EU. Einen nachhaltigen ökologischen Nutzen aus der EM 2012 kann die Ukraine nur erzielen, wenn sie viele grundlegende Voraussetzungen im Land verändern und es bleibt abzuwarten, wie sich die Auswirkungen der Großveranstaltung langfristig in Zuwächse und Gewinne umwandeln lassen.

Kiew im Urlaub erleben – die Stadt stellt sich vor

Kiew ist eine 1.500 Jahre alte Stadt, die bis heute, trotz vieler moderner Einflüsse, nichts von ihrem Charme verloren hat. Sie ist mit 4.071.000 Einwohnern die größte Stadt der Ukraine und wird auch als „Mutter aller russischen Städte“ bezeichnet. Seinen Zweitnamen als „Jerusalem des Ostens“ legte Kiew sich durch seine starke christlich-orthodoxe Prägung zu. Auch ist dies die vorherrschende Religion dieser Stadt, jedoch weitgehend mit russischem oder griechischem Einfluss. Die Bevölkerung Kiews nennt etwa zu zwei Dritteln Ukrainisch und zu einem Drittel Russisch als seine Muttersprache. Jedoch gerade in den Schulen wird ausschließlich Ukrainisch gesprochen, was die russischen Einflüsse mit der Zeit zu verdrängen droht.

Kiew als Anziehungspunkt für Touristen

Kiew bietet gerade für Besucher, die in die Ukraine Reisen unternehmen, sehr viel Sehenswertes. Insbesondere die Sakralbauten, die dort in großer Zahl vorzufinden sind, bieten einen besonders interessanten Anlaufpunkt. Einer davon ist beispielsweise die Sophienkathedrale, die auch zum Weltkulturerbe der UNESCO zählt. Es handelt sich hierbei um eine fünfschiffige Kreuzkirche mit eindrucksvoller Kuppel, deren Grundstein bereits im Jahre 1037 gelegt wurde. Weitere Kulturbauten, die für den Tourismus als durchaus erstrebenswert gelten, sind zum Beispiel das Goldene Tor, das historische Stadttor Kiews aus dem Jahr 1024, der Marienpalast, der im 18. Jahrhundert erbaut wurde oder auch der Fernsehturm, der wohl als das höchste Gebäude nach Stahlfachwerkkonstruktion der Welt gilt.

Die politische Lage Kiews

Den meisten Einfluss auf die Stadtpolitik von Kiew hat der vom Volk gewählte Stadtrat, dessen Oberhaupt der am 26. März 2006 ernannte Bürgermeister Leonid Tschernowezkyj darstellt. Trotz einiger Korruptionsvorwürfe gegen die eigene Person konnte er seine Position bei einer vorgezogenen Wahl gut zwei Jahre später bestätigen. Dabei setzte er sich sogar mit großer Mehrheit gegen den Profiboxer Vitali Klitschko durch. Doch nicht nur politisch, auch wirtschaftlich konnte sich Kiew in den letzten Jahren behaupten. So gibt es viele Industriegebiete mit Stahlbauwerken sowie Maschinen- und Flugzeugbaubetriebe. Insbesondere durch den stark ausgeprägten Tourismus war Kiew gezwungen, seine Infrastruktur optimal zu überarbeiten. Es gilt heute als wichtiger Verkehrsknotenpunkt in Osteuropa.

Telefonieren in der Ukraine – hohe Roaming-Gebühren im Urlaub vermeiden

Die Freude vor den schönsten Tagen im Jahr verleitet viele Urlauber zum Träumen. Die Koffer werden erwartungsvoll gepackt und dann geht es ab zum Ziel in der Sonne. Vom Strand aus oder im Cafe werden dann noch schnell ein paar SMS-Grüße verschickt und auch ein paar Urlaubsschnappschüsse sollen die Daheimgebliebenen neidisch werden lassen. Sie werden heute einfach als MMS zum Empfänger geschickt und über die dafür fälligen Gebühren stolperte man bislang oft erst Wochen nach dem Urlaub. In den letzten Wochen konnte man dann den Medien entnehmen, dass ein Kostenschutz aktiviert wurde, doch dieser muss nicht zwingend für die Ukraine gelten, denn das Land gehört eigentlich nicht zur EU.

Der Kostenschutz gilt nur innerhalb der EU

Seit dem 1. Juli gelten innerhalb der EU neue Roaming-Preise. Damit wird das Versenden von Datenpaketen ebenso wie das Versenden einer SMS billiger. Da die Ukraine nicht zur EU gehört, gilt diese neue Bestimmung dort nicht und als Urlauber sollte man genau aufpassen um nicht in der Roaming-Kostenfalle zu landen. Vor Urlaubsantritt sollte jeder nachprüfen, in welche Ländergruppe die Ukraine beim eigenen Anbieter eingestuft wurde, denn hier gibt es Unterschiede. Die Auslandstarife von o2 lassen sich ebenso schnell online nachlesen, wie die Tarife aller anderen Anbieter. Preisobergrenzen gibt es zwar nur für die Europa-Gruppe, doch die Anbieter haben noch andere Einstufungen und hier sind große Preisunterschiede sichtbar.

Die Ländergruppeneinstufung bestimmt den Preis

Hat ein Mobilfunkanbieter die Ukraine in die Europa-Gruppe eingestuft, kann man sich darauf verlassen, dass hier keine horrenden Gebühren mehr fällig werden, denn seit dem 1. Juli gilt hier eine Obergrenze, die nicht überschritten werden darf. Wurde das Land aber in eine andere Gruppe eingeteilt, sollte man die Preise genauer betrachten. Die Anbieter nennen ihre Ländergruppen zwar oft unterschiedlich, aber Begriffe wie „restliche Welt“ bedeuten in den meisten Fällen, dass es hier ordentlich teuer wird. Wer sein Handy trotzdem mit in den Urlaub nehmen möchte, sollte dann die Mobilbox ausschalten und statt einem Telefonat nur eine SMS verschicken. Zum Surfen im Netz sollte auf WLAN zurückgegriffen werden, denn das ist deutlich billiger und in einigen Hotels kann man sich sogar kostenlos einloggen.