Kiew im Urlaub erleben – die Stadt stellt sich vor

Kiew ist eine 1.500 Jahre alte Stadt, die bis heute, trotz vieler moderner Einflüsse, nichts von ihrem Charme verloren hat. Sie ist mit 4.071.000 Einwohnern die größte Stadt der Ukraine und wird auch als „Mutter aller russischen Städte“ bezeichnet. Seinen Zweitnamen als „Jerusalem des Ostens“ legte Kiew sich durch seine starke christlich-orthodoxe Prägung zu. Auch ist dies die vorherrschende Religion dieser Stadt, jedoch weitgehend mit russischem oder griechischem Einfluss. Die Bevölkerung Kiews nennt etwa zu zwei Dritteln Ukrainisch und zu einem Drittel Russisch als seine Muttersprache. Jedoch gerade in den Schulen wird ausschließlich Ukrainisch gesprochen, was die russischen Einflüsse mit der Zeit zu verdrängen droht.

Kiew als Anziehungspunkt für Touristen

Kiew bietet gerade für Besucher, die in die Ukraine Reisen unternehmen, sehr viel Sehenswertes. Insbesondere die Sakralbauten, die dort in großer Zahl vorzufinden sind, bieten einen besonders interessanten Anlaufpunkt. Einer davon ist beispielsweise die Sophienkathedrale, die auch zum Weltkulturerbe der UNESCO zählt. Es handelt sich hierbei um eine fünfschiffige Kreuzkirche mit eindrucksvoller Kuppel, deren Grundstein bereits im Jahre 1037 gelegt wurde. Weitere Kulturbauten, die für den Tourismus als durchaus erstrebenswert gelten, sind zum Beispiel das Goldene Tor, das historische Stadttor Kiews aus dem Jahr 1024, der Marienpalast, der im 18. Jahrhundert erbaut wurde oder auch der Fernsehturm, der wohl als das höchste Gebäude nach Stahlfachwerkkonstruktion der Welt gilt.

Die politische Lage Kiews

Den meisten Einfluss auf die Stadtpolitik von Kiew hat der vom Volk gewählte Stadtrat, dessen Oberhaupt der am 26. März 2006 ernannte Bürgermeister Leonid Tschernowezkyj darstellt. Trotz einiger Korruptionsvorwürfe gegen die eigene Person konnte er seine Position bei einer vorgezogenen Wahl gut zwei Jahre später bestätigen. Dabei setzte er sich sogar mit großer Mehrheit gegen den Profiboxer Vitali Klitschko durch. Doch nicht nur politisch, auch wirtschaftlich konnte sich Kiew in den letzten Jahren behaupten. So gibt es viele Industriegebiete mit Stahlbauwerken sowie Maschinen- und Flugzeugbaubetriebe. Insbesondere durch den stark ausgeprägten Tourismus war Kiew gezwungen, seine Infrastruktur optimal zu überarbeiten. Es gilt heute als wichtiger Verkehrsknotenpunkt in Osteuropa.

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