Telefonieren in der Ukraine – hohe Roaming-Gebühren im Urlaub vermeiden

Die Freude vor den schönsten Tagen im Jahr verleitet viele Urlauber zum Träumen. Die Koffer werden erwartungsvoll gepackt und dann geht es ab zum Ziel in der Sonne. Vom Strand aus oder im Cafe werden dann noch schnell ein paar SMS-Grüße verschickt und auch ein paar Urlaubsschnappschüsse sollen die Daheimgebliebenen neidisch werden lassen. Sie werden heute einfach als MMS zum Empfänger geschickt und über die dafür fälligen Gebühren stolperte man bislang oft erst Wochen nach dem Urlaub. In den letzten Wochen konnte man dann den Medien entnehmen, dass ein Kostenschutz aktiviert wurde, doch dieser muss nicht zwingend für die Ukraine gelten, denn das Land gehört eigentlich nicht zur EU.

Der Kostenschutz gilt nur innerhalb der EU

Seit dem 1. Juli gelten innerhalb der EU neue Roaming-Preise. Damit wird das Versenden von Datenpaketen ebenso wie das Versenden einer SMS billiger. Da die Ukraine nicht zur EU gehört, gilt diese neue Bestimmung dort nicht und als Urlauber sollte man genau aufpassen um nicht in der Roaming-Kostenfalle zu landen. Vor Urlaubsantritt sollte jeder nachprüfen, in welche Ländergruppe die Ukraine beim eigenen Anbieter eingestuft wurde, denn hier gibt es Unterschiede. Die Auslandstarife von o2 lassen sich ebenso schnell online nachlesen, wie die Tarife aller anderen Anbieter. Preisobergrenzen gibt es zwar nur für die Europa-Gruppe, doch die Anbieter haben noch andere Einstufungen und hier sind große Preisunterschiede sichtbar.

Die Ländergruppeneinstufung bestimmt den Preis

Hat ein Mobilfunkanbieter die Ukraine in die Europa-Gruppe eingestuft, kann man sich darauf verlassen, dass hier keine horrenden Gebühren mehr fällig werden, denn seit dem 1. Juli gilt hier eine Obergrenze, die nicht überschritten werden darf. Wurde das Land aber in eine andere Gruppe eingeteilt, sollte man die Preise genauer betrachten. Die Anbieter nennen ihre Ländergruppen zwar oft unterschiedlich, aber Begriffe wie „restliche Welt“ bedeuten in den meisten Fällen, dass es hier ordentlich teuer wird. Wer sein Handy trotzdem mit in den Urlaub nehmen möchte, sollte dann die Mobilbox ausschalten und statt einem Telefonat nur eine SMS verschicken. Zum Surfen im Netz sollte auf WLAN zurückgegriffen werden, denn das ist deutlich billiger und in einigen Hotels kann man sich sogar kostenlos einloggen.

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